Unser Bier

Unser Brauverfahren

 

Die Rohstoffe:

Wir nehmen Hopfen, Malz und Wasser. Aber nicht irgendwas von irgendwo her. Nein, für unser Mettlacher Abtei-Bräu nehmen wir Rohstoffe aus einheimischem kontrolliert ökologischem Anbau. Unser Wasser ist ohne Aufbereitung hervorragend für die Bierherstellung geeignet.

Schroten:

Am Anfang der Bierherstellung wird unser Malz in der Schrotmühle auf dem Dachgeschoß geschrotet. Schroten heißt, die Körner werden nicht gemahlen sondern gebrochen.

Einmaischen:

Von der Schrotmühle gelangt das geschrotete Malz durch das Schrotfallrohr in den Maischbottich, der im Gastraum steht. Hier können die Gäste dem Braumeister bei der Arbeit zusehen. Im Maischbottich wird das Malzschrot mit warmem Wasser vermengt. Anschließend erwärmt man die Maische unter Einhaltung verschiedener Stockpunkte auf ca. 80 Grad Celsius. Durch dieses Maischverfahren werden die Malzinhaltsstoffe im Wasser gelöst und die Stärke in Zucker umgewandelt.

Abläutern:

Um nun den Treber von den flüssigen Bestandteilen zu trennen, wird die Maische in den Läuterbottich umgepumpt. Der Läuterbottich befindet sich neben dem Maischbottich im Gastraum.

Würzekochen:

Die abgeläuterte Würze wird nun im Maischbottich ca. 1½ Stunden gekocht. Dabei wird der Hopfen in mehreren Gaben hinzugefügt. Nun verläßt die fertige Würze durch die Würzeleitung den Gastraum, um hierhin nach ca. 5 Wochen als fertiges wohlschmeckendes Abtei-Bräu an den Zapfhahn zurückzukehren.

Trubabsonderung:

Die noch heiße Würze wird nun tangential in einen Whirlpool eingepumpt. Durch diese zentrifugale Bewegung sondern sich Schwebstoffteile, bestehend aus Hopfen und Eiweißflocken ab.

Kühlung:

In einem 2stufigen Plattenwärmetauscher wird die Würze auf ca. 8°C abgekühlt und anschließend mit steriler Frischluft belüftet. Die bei der Würzekühlung gewonnene Energie wird in unseren Wärmerückgewinnungsanlagen für Erwärmung von Brauch- und Brauwasser verwendet. Damit können wir die energieseitige Umweltbelastung bei der Bierherstellung auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Anstellen und 2. Trubabsonderung:

Die gekühlte und belüftete Würze wird nun in einen offenen Anstellbottich gepumpt und dort mit Bierhefe vermengt. In diesem Anstellbottich setzen sich Schwebstoffteile ab. Nach einem Tag trennen wir durch Umpumpen unsere Würze von diesem Kühltrub, noch bevor die Kohlensäurebildung eine schonende Trennung verhindert.

Hauptgärung:

Flasche und Glas

Bei unserem klassisch handwerklichen Brauverfahren ist es selbstverständlich, daß wir unser Mettlacher Abtei-Bräu in offenen Gärbottischen und bei niedrigen Temperaturen vergären lassen. Dieses aufwendige Anstell- und Gärverfahren ist entscheidend für die gute Verträglichkeit und die hochwertige Alkoholstruktur unseres Bieres verantwortlich. Der positive Einfluß dieser Alkohole auf die Stimmungslage des Menschen machen unser Bier zu einem "Gute-Laune-Bier". Die Hauptgärung ist nach 7 Tagen abgeschlossen.

Nachgärung und Reifung:

Nach der Hauptgärung wird das Jungbier in einen Lagertank umgepumpt, hier gärt das Bier nach und bildet dabei eigene Kohlensäure, die im Tank einen Überdruck von ca. 0,8 Bar erzeugt. Dabei wird das Bier auf ca. 1°C herabgekühlt. Bei dieser Temperatur reift es in aller Ruhe zu unserem Abtei-Bräu heran.

Ausschank:

Da wir unser Bier nicht filtern, bleiben ihm die Mineralstoffe, Vitamine und Hefe erhalten. Also, unser Bier kommt frisch und natürlich in den Ausschanktank. Die gekühlten Ausschanktanks stehen im Dachgeschoß, damit das Bier mit natürlichem Gefälle durch die Bierleitung zum Hahn gelangen kann.

Wohl bekommt's und viel Spaß - Ihr Abtei-Bräu-Team

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