Unser Bier

Bio-Bier: Lebensmittel statt Industrieprodukt

 

Kleine Bier-Geschichte                                                                                                                                                                                                     DE - Öko - 006  aus deutschem Anbau

            

                                                                                                                                  

Entdeckt wurde das Bierbrauen durch die zufällige Vergärung von stehengelassenem Brotteig. 1516 erließ Herzog Wilhelm IV. Von Bayern das Reinheitsgebot, welches lediglich Gerste, Hopfen und Wasser als Brauzutaten erlaubt. An dieses Reinheitsgebot halten sich deutsche Brauereien bis heute, ausländische Biere genügen dem Anspruch des deutschen Reinheitsgebots häufig nicht. Qualität beginnt bei den Rohstoffen. Selbstverständlich wird Bio-Bier nach den Regeln des deutschen Reinheitsgebots gebraut. Jedoch gehen die Bier-Richtlinien für Bioprodukte einen Schritt weiter. Dies fängt bei der Erzeugung der Rohstoffe an: Beim Anbau des Getreides für das Malz und des Hopfens werden keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und keine mineralischen Stickstoffdünger eingesetzt, was besonders beim Hopfenanbau intensiv geschieht. Damit leistet der ökologische Anbau der Rohstoffe für das Bier einen aktiven Beitrag zum Schutz des Grundwassers, das ja auch als Brauwasser für das Bier genutzt wird. Hopfen darf nur als Naturhopfen und nicht als Hopfenextrakt verwendet werden. Eine sonst übliche Schwefelung des Hopfens ist nicht erlaubt.

Biosiegel

Brauen: Allein das Reinheitsgebot reicht nicht aus

Die folgende Liste von Zusatzstoffen und Verfahren, die bei der Herstellung konventioneller Biere in der Regel eingesetzt werden und bei der Herstellung von Bio-Bier nicht erlaubt sind, belegt, daß das deutsche Reinheitsgebot Eingriffe in das Lebensmittel Bier keineswegs ausschließt. In folgenden Punkten gehen die Bio-Richtlinien über das Reinheitsgebot hinaus:

  • Keine Schönungsmittel wie Extrakte oder Farbebier
  • Keine künstliche Beschleunigung der Gär- und Reifezeit
  • Keine Stabilisatoren und keine Pasteurisierung zur künstlichen Verlängerung der Haltbarkeit
  • Keine Veränderung der natürlichen Beschaffenheit des Brauwassers durch Wasseraufbereitung wie Ionenaustauscher oder Aktivkohle.

Gentechnisch veränderte Hefe für Bio-Biere auch zukünftig kein Thema

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bierhefe auch in Deutschland gentechnisch verändert angeboten wird. Die Bio-Richtlinien verbieten kategorisch den Einsatz der Gentechnik. Auch in Zukunft verwenden die Brauer deshalb keine gentechnisch veränderte Bierhefe.

Das Ergebnis: Hohe Produktqualität

Im Ergebnis ist Bio-Bier ein Lebensmittel mit hoher Qualität auf allen Stufen der Herstellung: Der ökologische Anbau von Getreide und Hopfen verbraucht weniger Energie und schützt das Grundwasser vor Nitrat und Pflanzenschutzmitteln. Es entstehen Rohstoffe für die Bierherstellung, die weniger Schadstoffe aufweisen, wie eine wissenschaftliche Untersuchung für Cadmium bei Gerste und Nitrat bei Hopfen nachweisen konnte. Das Bier behält seinen ursprünglichen Geschmack, da auf eine künstliche Haltbarmachung verzichtet wird.

 

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 Privater Braugasthof